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Glaubenssätze

Prägungen erkennen, hinterfragen und neue Möglichkeiten entdecken.

Was wir über uns selbst und das Leben glauben, beeinflusst, wie wir fühlen, denken und handeln.

 

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind innere Überzeugungen, die unser Bild von uns selbst, von anderen Menschen und von der Welt prägen. Sie entstehen durch unsere Erfahrungen, Erlebnisse und die Botschaften, die uns im Laufe unseres Lebens begleiten. Besonders in unserer Kindheit und Jugend übernehmen wir vieles, ohne es bewusst zu hinterfragen. Glaubenssätze sind also nicht einfach aus dem Nichts entstanden. Häufig haben sie sich über längere Zeit entwickelt und waren vielleicht einmal eine Möglichkeit, mit bestimmten Erfahrungen oder Situationen umzugehen.

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Manche dieser Überzeugungen geben uns Halt, Vertrauen und Orientierung. Andere können uns einschränken und dazu führen, dass wir an uns zweifeln, uns weniger zutrauen oder immer wieder in ähnliche Situationen geraten.

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Oft sind uns unsere Glaubenssätze gar nicht bewusst. Wir halten sie für selbstverständlich und bemerken deshalb nicht immer, wie sehr sie unsere Entscheidungen und unser Verhalten beeinflussen.

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Glaubenssätze sind nicht grundsätzlich etwas Negatives. Manche stärken uns, geben uns Sicherheit und helfen uns, unseren Weg zu gehen.

 

Glaubenssätze im Alltag erkennen

Vielleicht kennst du solche Gedanken. Oft begleiten sie uns schon lange, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen. Wenn wir sie erkennen, können wir beginnen, sie zu hinterfragen und neue Sichtweisen zu entdecken.

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«Ich bin nicht gut genug.»

Du zweifelst an dir, vergleichst dich mit anderen oder hast das Gefühl, dich besonders anstrengen zu müssen, um etwas wert zu sein.

Ein neuer Gedanke könnte sein: «Ich bin gut, so wie ich bin, und darf mich weiterentwickeln.»

 

«Ich muss es allen recht machen.»

Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst, und stellst deine eigenen Bedürfnisse zurück, damit sich andere nicht enttäuscht fühlen.

Ein neuer Gedanke könnte sein: «Meine Bedürfnisse sind wichtig. Ich darf Nein sagen und trotzdem ein guter Mensch sein.»

 

«Ich darf keine Fehler machen.»

Du setzt dich selbst unter Druck, möchtest alles richtig machen und hast Mühe, dir Fehler zu verzeihen.

Ein neuer Gedanke könnte sein: «Ich darf Fehler machen. Ich kann daraus lernen und daran wachsen.»

 

«Ich muss stark sein und alles allein schaffen.»

Du bittest ungern um Hilfe und zeigst anderen nur schwer, wenn dich etwas belastet.

Ein neuer Gedanke könnte sein: «Ich darf Unterstützung annehmen. Ich muss nicht alles allein schaffen.»

 

«Ich bin nicht wichtig.»

Du stellst dich hinten an, nimmst deine Wünsche zurück und findest es schwierig, für dich selbst einzustehen.

Ein neuer Gedanke könnte sein: «Ich bin wichtig. Meine Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse dürfen Raum haben.»

 

Vielleicht erkennst du dich in einem dieser Gedanken wieder. Vielleicht hast du auch ganz andere Überzeugungen, die dich begleiten.

 

Doch was uns früher geholfen hat, muss heute nicht mehr zu uns passen.

Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen:

  • Welche Überzeugungen begleiten mich?

  • Woher kenne ich sie?

  • Und sind sie heute noch stimmig für mich?

 

Glaubenssätze verändern – gib neuen Möglichkeiten eine Chance

Glaubenssätze zu erkennen, ist ein erster Schritt. Doch manchmal reicht es nicht, einen Gedanken einmal zu hinterfragen. Manche Überzeugungen sitzen tief und brauchen Zeit, bis wir ihre Hintergründe besser verstehen und neue Sichtweisen zulassen können.

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Manchmal ist es bereits ein wichtiger Schritt, einen Glaubenssatz bewusst wahrzunehmen und seine Wirkung besser zu verstehen. Du musst nicht alles sofort verändern. Auch neue Erkenntnisse dürfen erst einmal in dir wirken.

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In meiner Bewusstseinsbegleitung begegnen uns Glaubenssätze immer wieder. Gemeinsam können wir sie anschauen, Zusammenhänge erkennen und herausfinden, welche Überzeugungen dich heute noch unterstützen und welche dich möglicherweise einschränken.

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Manchmal kann es hilfreich sein, einen hinderlichen Glaubenssatz in einen positiven, stärkenden Satz umzuwandeln und diesen über einen längeren Zeitraum regelmässig zu wiederholen. So kannst du dich bewusst mit einer neuen Sichtweise auseinandersetzen und beobachten, was sich dadurch für dich verändert.

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Vielleicht fällt es dir leicht, den neuen Satz anzunehmen. Vielleicht fühlt er sich zunächst ungewohnt oder sogar unglaubwürdig an. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass es sich lohnt, noch genauer hinzuschauen. Möglicherweise gibt es Hintergründe, die du erst verstehen möchtest, bevor sich eine neue Überzeugung für dich stimmig anfühlt.

 

Auch unsere Zweifel können Glaubenssätze sein.

Wenn du von Anfang an überzeugt bist, dass eine Veränderung ohnehin nicht möglich ist, gibst du dir vielleicht gar nicht erst die Gelegenheit, eine neue Erfahrung zu machen.

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Deshalb darfst du neugierig bleiben und neue Möglichkeiten ausprobieren. Nicht mit dem Anspruch, dass sich sofort etwas verändern muss, sondern mit der Offenheit, herauszufinden, was für dich funktioniert und was dich auf deinem Weg unterstützen kann.

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In meinen Begleitungen können wir unterschiedliche Wege nutzen, um uns mit Glaubenssätzen auseinanderzusetzen. Welche Herangehensweise sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Thema und von dir als Mensch ab.

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Ich kann dich dabei begleiten, hinzuschauen, Zusammenhänge zu erkennen und neue Möglichkeiten zu entdecken. Was du daraus machst und was du in dein Leben integrieren möchtest, bleibt dein eigener Weg.

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Martina Beck

Chakra-Therapeutin | Energieheiltherapeutin i.A.

Chrummweid 1, 6026 Rain

Tel. 078 653 83 08 | martina_beck@hotmail.com

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